Pragreise des Heimatvereins vom 14.05. bis 15.05.2022

Nach 2 Jahren Warten, konnten wir in diesem Jahr unsere Reise nach Prag, anlässlich unseres 25-jährigen Vereinsjubiläums, starten. Außer uns, waren natürlich auch Freunde und Unterstützer des Vereins mit auf großer Fahrt. Die nachfolgenden Bilder zeigen leider nur wenige Eindrücke unserer Fahrt. Danken möchten wir an dieser Stelle auch dem Reisebüro Greulich aus Eilenburg für die Organisation vor Ort. Der Seniorchef des Reiseunternehmens brachte uns wohlbehalten in die goldene Stadt Prag und wieder zurück. Die Stimmung der Reisegruppe war toll und die Sorgen blieben zu Hause.

Unsere Reisegruppe vor dem Hotel Olympik in Prag

Am 12.11.2021 war eine weiterer Schritt in Richtung Orgelsanierung absolviert. Der Orgelsachverständige des Kirchenkreises Torgau-Delitzsch begutachtete die Orgel und fertigt nun ein Leistungsverzeichnis. Unsere Sammlung muss weitergehen.

70. Todestag von Otto Perl

Zum 70. Todestag von Otto Perl fand am 27.10.2021 um 16.30 Uhr auf dem Friedhof am Grab von Otto Perl eine Gedenkveranstaltung zu Ehren seines Lebenswerkes statt. Einige Einwohner Wildenhains nahmen daran teil. Er starb am 27.10.1951 und wurde im Grab seiner Mutter beigesetzt. Er war Mitbegründer des ersten „Bund zur Förderung der Selbsthilfe der körperlich Behinderten (Perlbund)“ Deutschlands am 10.03.1919 in Berlin-Zehlendorf. 

Was zeichnet den Menschen Otto Perl heute für uns aus. Eine Antwort ist wahrscheinlich nur in seinem Lebenslauf und seine daraus resultierende persönliche Entwicklung sowie sein Charakterbild zu finden. Sein Lebenslauf war geprägt von Fleiß, Ehrgeiz, Willenskraft und Lernen, um von der Dorfschule zum Abitur und späterem Studium zu gelangen. Viel hat er in seinem Leben für die Anerkennung körperbehinderter Menschen getan und dies sollte nicht in Vergessenheit geraten. Auch heute noch können seine positiven Charakterzüge nicht nur für körperhinderte Menschen als Vorbild dienen, denn sie zeigen, dass „der Wille Berge versetzen kann“.


Die Mühlenschilder stehen wieder

Am 16. Oktober 2021 war es wieder soweit!
Die sanierten Mühlenschilder fanden wieder ihren Platz an den Standorten der alten Mühlen und erinnern an vergangene Jahre. 
Entdecken Sie sie bei einem Spaziergang durch unseren Ort!

Weitere Grabsteine der "Erinnerungen" fanden ihren Platz

Der Nachmittag des 16. Oktober galt dem Friedhof. Hier wurden weitere Grabsteine, dessen Ruhezeiten zu Ende waren, zur Erinnerung an den Randbereich des Friedhofes gesetzt.

Wildenhainer Baby- und Kinderflohmarkt

Zahlreiche Eltern und Kinder bauten an diesem Samstag (11.09.) ab 08.00 Uhr ihren Stand auf dem Gutshof in Wildenhain auf. Es nieselte noch, aber Petrus hatte ein Einsehen und ab 09.00 Uhr zeigte sich das Wetter bis zum Schluss von seiner besten Seite. Es dauerte nicht lange und auf dem Flohmarkt war bis zum Mittag ein dichtes Gedränge. Zahlreiche Stücke wechselten den Besitzer und auch viele Kinderaugen strahlten über ihr neu errungenes Spielzeug. So geht Nachhaltigkeit.
Auch waren eine Hüpfburg und eine Bastelstraße vorhanden, damit sich die Kinder die Zeit vertreiben konnten, während die Eltern und Großeltern auf den Tischen wühlten. Für die Versorgung war in bewährter Weise der Heimatverein Wildenhain zuständig. Zahlreiche Kuchen wurden von den Eltern gebacken und für das Kinderhospiz „Bärenherz“ verkauft. Der Erlös von 270 € wurde als Spende überwiesen. 
Auch an die Wildenhainer Orgel dachten viele Besucher, so dass hier ein Betrag von 112 € zusammenkam. Ein erster kleiner Schritt, dem sicher noch viele Schritte folgen mögen. 
Für das erst Mal war es für Viele ein Erfolg. Das Wetter, der Ort, die Besucher und das Angebot stimmten. Auch zahlreiche gute Gespräche wurden nach dieser langen Veranstaltungspause geführt. Ein Dank natürlich auch an alle fleißigen Helfer.

Eine Dreschmaschine zieht um

Nach Vermittlung durch Herrn Spehr vom Torfhaus, zog am 14. Juli um 17.25 Uhr eine Dreschmaschine aus Weidenhain nach Wildenhain um. 
Spender war die Familie Simone und Bernd Burkhardt. Sie hat nun Ihren endgültigen Platz im Heimatmuseum in Wildenhain gefunden. Sie soll mit zeigen, wie kräftezehrend die Arbeit in der damaligen Landwirtschaft war.

 Die Verwandlung eine Lärche 

 Aus der Idee des Vorsitzenden, die nicht mehr standsichere Lärche, welche durch die Gemeinde gefällt werden sollte, in eine Holzskulptur zu verwandeln wurde nun Wirklichkeit. Statt sie zu fällen, wurde sie nur geköpft. Durch den weit über die Dübener Heide bekannten Holzkünstler und Freund des Vereins Frank Müller aus Doberschütz wurde am Rande der Begräbnisstätte am 29. März 2021 eine trauernde Mutter geschaffen. 
Dies passt wunderbar zur Örtlichkeit. Es ist die erste Skulptur auf dem Friedhof. Neben den bekannten Skulpturen, Moorkobold, Kraniche und Wollgras, ist es die fünfte Skulptur für den Ort Wildenhain. Vielen Dank dem Künstler!